Destinations / Netherlands
Amsterdam, Netherlands: Reiseführer
Grachten, Fahrräder, braune Cafés und eine der besten Museumsmetropolen Europas.
- Beste Zeit: April bis Juni (Tulpensaison) und September
- Tagesbudget: $130 bis $210 USD
- Ideale Reisedauer: 3 bis 5 Tage
Amsterdam ist perfekt für ein langes Wochenende. Klein genug, um es an einem Tag zu Fuß zu erkunden, dicht genug, dass jede Grachtenecke fotogen ist, und Heimat von drei der besten Museen Europas, die nur 10 Minuten voneinander entfernt liegen. Joy Plus spart sich die Routen der Rotlicht-Touristenbusse und führt dich durch die Viertel, in denen die Amsterdamer wirklich leben.
Viertel
- Jordaan: Das klassische Amsterdam-Bild: schmale Häuser, versteckte Innenhöfe, braune Cafés.
- De Pijp: Multikulturell, ein Paradies für Feinschmecker, der Albert Cuyp Markt an Wochentagmorgenen.
- Oost: Im Aufschwung begriffen, große Parks, lebendige Brauereiszene.
- Noord: Nimm die (kostenlose) Fähre. Industrieller Charme, EYE Film Museum, A'DAM Lookout.
- Centrum (Negen Straatjes): Neun Straßen voller Grachten, Boutiquen und Brunch-Lokale.
Was tun
- Rijksmuseum gleich morgens an einem Wochentag: Buche den Einlass um 9 Uhr. So hast du Vermeers Dienstmagd mit Milchkrug fast für dich allein.
- Anne Frank Haus um 21 Uhr: Späte Abendtermine sind leichter zu bekommen und viel weniger überlaufen.
- Mit dem Rad vom Vondelpark in den Jordaan: Leih dir ein Rad bei MacBike. Sobald du im Sattel sitzt, erschließt sich die Stadt von selbst.
- Grachtenfahrt zum Sonnenuntergang ab Westerdok: Vergiss die großen Boote. Nimm ein kleines Elektroboot mit maximal 8 Personen.
- Ein Fahrrad mieten und wie die Einheimischen fahren: Amsterdam bewegt sich auf zwei Rädern. Miete ein Stadtrad, halte dich rechts, gib Handzeichen und fahre über den Grachtengürtel bis zum Vondelpark: die beste Art, den Rhythmus der Stadt zu spüren.
- Picknick am Grachtenufer im Jordaan: Besorge dir Käse, Brot und eine Stroopwafel auf dem Markt und mach es dir auf einer Bank am Wasser im Jordaan gemütlich. Ruhige Straßen, Hausboote und Giebelhäuser: das schönste, authentischste Viertel.
Geheimtipps
- Begijnhof: versteckter Innenhof aus dem 14. Jahrhundert im Zentrum, fast ohne Touristen.
- NDSM Wharf in Noord: Streetart, Bars für den Sonnenuntergang direkt am Hafen.
- Foam Fotomuseum: klein und weltklasse.
- Café Hoppe: 350 Jahre altes braunes Café am Spui.
Was essen
- Bitterballen und ein Bier in einem beliebigen braunen Café
- Frische Stroopwafel direkt vom Eisen auf dem Albert Cuyp Markt
- Indonesische Rijsttafel im Tempo Doeloe
- Apfelkuchen im Café Winkel 43 (Jordaan)
Unterwegs
Fahrrad. Immer mit dem Fahrrad. Miete dir eins für $10-15/Tag. Straßenbahnen decken den Rest ab. Die Metro ist vor allem für den Flughafen gedacht. Vermeide das Autofahren: Parken ist extrem teuer und die Stadt ist für zwei Räder gebaut.
Sicherheit
Sehr sicher. Das größte Risiko ist, von einer Straßenbahn oder einem Fahrrad angefahren zu werden; schau immer zweimal in beide Richtungen. Normale Wachsamkeit gegenüber Taschendieben am Centraal Station sowie in den Straßenbahnlinien 2 und 5.
Häufige Fragen
Wie viele Tage braucht man in Amsterdam?
Drei Tage reichen für die Höhepunkte. Mit fünf Tagen kannst du das Tempo drosseln, einen Tagesausflug nach Haarlem oder in die Tulpengärten des Keukenhofs (April bis Mai) machen und Noord ausführlich erkunden.
Ist Amsterdam teuer?
Ja, teurer als der Großteil Europas. Hotels im Zentrum beginnen bei etwa $180/Nacht. Essen gehen kostet $25-50 pro Person. Museen $15-25. Mit Mietrad und Spaziergängen bleiben die Transportkosten fast bei null.
Muss ich Museen im Voraus buchen?
Ja, besonders das Anne Frank Haus (oft 6+ Wochen im Voraus ausverkauft) und das Van Gogh Museum. Das Rijksmuseum ist flexibler, aber Tickets ohne Anstehen sparen in der Hauptsaison 30+ Minuten.
Wo sollte ich in Amsterdam übernachten?
Im Jordaan für die fotogensten Grachten und ruhige Abende. In De Pijp für Feinschmecker und Nachtleben. Im Centrum, wenn du alles zu Fuß erreichen willst. Meide das Rotlichtviertel, außer du suchst laute Straßen mit Junggesellenabschieden bis 4 Uhr morgens.
Ist Amsterdam nachts sicher?
Eine der sichersten Hauptstädte Europas. Das größte Risiko ist ein Zusammenstoß mit einer Tram oder einem Radfahrer; schau beim Überqueren des Radwegs immer zweimal nach beiden Seiten. Taschendiebe sind am Centraal Station und in den Trams 2 und 5 aktiv; halte dein Smartphone auf belebten Strecken gut verstaut.
Kann man Amsterdam ohne Auto besuchen?
Absolut, und das solltest du auch. Die Stadt lässt sich in 90 Minuten komplett durchqueren, Straßenbahnen fahren überallhin und ein Leihrad (€10-15/Tag) ist die Standardwahl der Einheimischen. Lass das Auto stehen: Parken kostet €7+/Stunde und die Straßen am Grachtengürtel sind ein Einbahnstraßen-Labyrinth.
Muss ich das Anne Frank Haus im Voraus buchen?
Ja, unbedingt. Tickets gibt es ausschließlich online mit festem Zeitfenster; sie werden wenige Wochen im Voraus freigeschaltet und sind schnell vergriffen. Es gibt keine Tageskasse vor Ort, buche also sofort, wenn deine Reisedaten verfügbar sind.
Ist Amsterdam teuer?
Ja, vergleichbar mit anderen westeuropäischen Hauptstädten. Hotels und Lokale im Zentrum schlagen am meisten zu Buche; spare Geld, indem du radelst statt Taxi zu fahren, in braunen Cafés sowie auf Märkten isst und eine Museumskarte nutzt, falls du mehrere besuchen möchtest.
Ist Amsterdam gut zu Fuß zu erkunden und übersichtlich?
Sehr. Der kompakte Grachtengürtel lässt sich am besten zu Fuß oder mit dem Rad erkunden, für längere Strecken gibt es die Straßenbahn. Achte einfach auf Radfahrer, laufe niemals auf dem Radweg und nimm dich vor den schmalen Grachtenkanten ohne Geländer in Acht.
Joy Plus home | Destinations | Itineraries | Activities | Flights | Budget planner | Calendar | Map | Blog | Founders