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Düsseldorf, Germany: Reiseführer

Stil-Hauptstadt am Rhein: Altbier-Brauhäuser, japanische Nudelviertel, Gehry-Bauten und der Luxus der Königsallee.

  • Beste Zeit: Mai bis September, plus die Zeit der Weihnachtsmärkte
  • Tagesbudget: $120 bis $210 USD
  • Ideale Reisedauer: 2 bis 3 Tage

Düsseldorf ist Deutschlands Mode- und Designmetropole, in der eine Rheinufer-Altstadt, bekannt als die längste Theke der Welt, nur einen kurzen Spaziergang von Frank Gehrys geschwungenen Bauten im modernen MedienHafen entfernt liegt. Die Stadt beherbergt zudem die größte japanische Gemeinde Kontinentaleuropas, weshalb die Immermannstraße Ramen serviert, die auch in Tokio bestehen könnten. Zusammen mit lauen Abenden an der Rhenpromenade, dunklem kupferfarbenem Altbier und schnellen Bahnverbindungen nach Köln und ins Ruhrgebiet bietet sich hier ein perfekter Kurzurlaub.

Viertel

  • Altstadt: Die kompakte Altstadt mit gut 260 Lokalen und traditionellen Altbier-Brauereien direkt am Rhein.
  • MedienHafen: Ein ehemaliger Hafen, der sich in ein Viertel voller Gehry-Bauten, Designstudios und Restaurants am Wasser verwandelt hat.
  • Little Tokyo (Immermannstraße): Ramen-Bars, Izakayas, japanische Bäckereien und Buchhandlungen rund um den Hauptbahnhof.
  • Königsallee & Carlstadt: Der luxuriöse Shopping-Boulevard am Stadtgraben, ergänzt durch Antiquitätenhändler und Galerien in den Straßen dahinter.
  • Flingern & Pempelfort: Streetart, unabhängige Cafés und das charmanteste Ausgehviertel der Stadt.

Was tun

  • Altbier-Tour durch die Altstadt: Probieren Sie das obergärige dunkle Bier frisch vom Holzfass bei Uerige, Füchschen und Schumacher.
  • Rheinturm und MedienHafen: Fahren Sie für das Panorama auf den Fernsehturm und spazieren Sie zum Sonnenuntergang an den Gehry-Gebäuden entlang.
  • Königsallee: Schlendern Sie unter Kastanien am alten Wassergraben entlang und genießen Sie den Blick in die Schaufenster der Luxusmarken.
  • Kunstsammlung NRW: Entdecken Sie eine hochkarätige Kunstsammlung des 20. Jahrhunderts in den Museumsbauten K20 und K21.

Geheimtipps

  • Schloss Benrath, ein rosafarbenes Rokoko-Lustschloss mit Barockgarten, etwa 20 Minuten südlich.
  • Der Japanische Garten im Nordpark, kostenfrei zugänglich, makellos gepflegt und meist wunderbar ruhig.
  • Die Kiefernstraße in Flingern, eine vollständige Straße voller politisch geprägter Murals und Streetart.
  • Die Rheinfähre nach Kaiserswerth, ein historischer Stadtteil mit der Ruine der Kaiserpfalz und schönen Biergärten.

Was essen

  • Fassfrisches Altbier direkt aus den Zapfhähnen der Altstadt
  • Killepitsch Kräuterlikör als klassischer Absacker
  • Ramen und Tonkatsu auf der Immermannstraße
  • Rheinischer Sauerbraten mit Rotkohl und Klößen

Unterwegs

Der Flughafen Düsseldorf ist mit der S-Bahn nur 15 Minuten vom Zentrum entfernt, und der Hauptbahnhof bietet schnelle ICE-Verbindungen nach Köln in 25 Minuten sowie nach Amsterdam oder Frankfurt in etwa zwei Stunden. U-Bahn, Straßenbahnen und Busse erschließen die Stadt hervorragend über ein einheitliches VRR-Ticket. Die Innenstadt ist flach und sehr gut zu Fuß erreichbar, besonders entlang der Rheinuferpromenade. Leihräder und E-Scooter sind weit verbreitet; ein Auto ist überflüssig und das Parken teuer.

Sicherheit

Düsseldorf ist eine sichere, wohlhabende Stadt. Die häufigsten Probleme sind Taschendiebstahl und gelegentliche Reibereien unter Betrunkenen spät nachts in der Altstadt sowie Fahrraddiebstahl. Die direkte Umgebung des Hauptbahnhofs wirkt nach Einbruch der Dunkelheit etwas ungemütlicher, wird aber intensiv von der Polizei überwacht. Achten Sie beim Überqueren von Straßen auf leise Straßenbahnen und zügige Radwege. Beachten Sie zudem, dass Hotelpreise und Verfügbarkeiten während großer Messen extrem ansteigen können.

Häufige Fragen

Wie viele Tage sollte man für Düsseldorf einplanen?

Zwei bis drei Tage reichen völlig aus. Ein Tag für Altstadt, Rheinuferpromenade und Königsallee, ein Tag für den MedienHafen, den Rheinturm und die Kunstsammlung, und ein dritter Tag für einen Ausflug nach Köln, zum Schloss Benrath oder nach Kaiserswerth. Die Stadt ist kompakt gebaut, sodass man alles ganz entspannt ohne Hektik besichtigen kann.

Lohnt sich eine Reise nach Düsseldorf?

Ja, besonders wenn Sie gutes Essen, Design und ein lebendiges Nachtleben mehr schätzen als weltberühmte Monumente. Die Brauhauskultur der Altstadt, eine der besten japanischen Food-Szenen Europas, markante moderne Architektur und erstklassige Kunstmuseen machen die Stadt ideal für einen Städtetrip. Zudem ist Düsseldorf dank hervorragender Bahnverbindungen der perfekte Ausgangspunkt für die gesamte Rhein-Ruhr-Region.

Wofür ist Düsseldorf bekannt?

Für das dunkle obergärige Altbier aus dem Holzfass, die Altstadt als längste Theke der Welt, exklusives Shopping auf der Königsallee, den MedienHafen mit den Frank-Gehry-Bauten, eine traditionsreiche Mode- und Messebranche sowie die größte japanische Gemeinschaft Kontinentaleuropas, die jedes Jahr mit dem Japan-Tag groß gefeiert wird.

Düsseldorf oder Köln, welche Stadt ist besser?

Köln punktet mit dem Dom, mehr römischer Geschichte und einem größeren, ausgelasseneren Karneval. Düsseldorf wirkt gepflegter, stilvoller und bietet mehr in puncto Gastronomie, Mode und moderne Architektur. Da beide Städte nur 25 Bahnminuten voneinander entfernt liegen, nimmt man sich am besten eine Unterkunft in der einen Stadt und besucht die andere für einen Tagesausflug.

Wann ist die beste Reisezeit für Düsseldorf?

Von Mai bis September lockt die Stadt mit herrlichem Wetter an der Rheinuferpromenade, vollen Biergärten und Großveranstaltungen wie dem Japan-Tag oder der Größten Kirmes am Rhein im Juli. Ende November und im Dezember bieten sich die stimmungsvollen Weihnachtsmärkte an. Versuchen Sie, große Messewochen zu meiden, da sich die Hotelpreise dann kurzfristig verdreifachen können.

Ist Düsseldorf eine teure Stadt?

Düsseldorf gehört zu den teureren Städten Deutschlands, bleibt im westeuropäischen Vergleich aber moderat. Planen Sie etwa $120 bis $210 pro Tag ein. Altbier und deftige Hausmannskost in Brauhäusern sind günstig, Museen erschwinglich und der Nahverkehr effizient. Der größte Kostenfaktor sind die Hotels, die während Messen stark anziehen und an gewöhnlichen Sommerwochenenden oft recht günstig sind.

Wie kommt man vom Düsseldorfer Flughafen in die Innenstadt?

Die S-Bahn-Linie S11 fährt vom Terminal in rund 13 Minuten direkt zum Hauptbahnhof. Zudem halten Regional- und ICE-Züge am separaten Fernbahnhof Düsseldorf Flughafen. Eine Taxifahrt dauert rund 20 Minuten. Alle Optionen sind unkompliziert getaktet, und ein Tagesticket für den Nahverkehr lohnt sich meist schon, wenn Sie anschließend Straßenbahnen in der Stadt nutzen möchten.


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