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New York, United States: Reiseführer
Die Stadt, die du schon 1.000 Mal auf der Leinwand gesehen hast. In echt jedes Mal noch besser.
- Beste Zeit: April bis Juni und September bis Anfang November
- Tagesbudget: $180 bis $350 USD
- Ideale Reisedauer: 4 bis 6 Tage
New York ist die Stadt, in der du am selben Abend ein Pizzastück für $2 und ein Degustationsmenü für $200 essen kannst, 20 Kilometer läufst, ohne es zu merken, und plötzlich auf einer Rooftop-Party in Brooklyn landest. Joy Plus bewahrt dich vor den Touristenfallen. Nein, du musst nicht zweimal zum Times Square.
Viertel
- West Village: Brownstone-Häuser, von Bäumen gesäumte Straßen, die fotogensten Blocks der Stadt.
- Lower East Side: Urig-traditionelle Delis, Dive Bars, das beste Late-Night-Essen der Stadt.
- Williamsburg: Brooklyns coolste Ecke. Cafés, Vintage-Läden, Sonnenuntergang am East River.
- Upper East Side: Museum Mile, klassische New Yorker Apartments, ruhig und elegant.
- Greenpoint: Polnisch geprägtes Brooklyn wird Indie. Günstiger als Williamsburg, noch interessanter.
Was tun
- Spaziergang im Sonnenuntergang auf der Brooklyn Bridge: Starte in Brooklyn und laufe Richtung Manhattan. Viel besseres Licht.
- MoMA an einem ruhigen Vormittag unter der Woche: Öffnet pünktlich um 10:30 Uhr. Fang ganz oben im obersten Stockwerk an.
- Ein Stück Pizza bei Joe's, dann Abendessen im Lucali: Zwei völlig unterschiedliche Welten der New Yorker Pizza, beide unverzichtbar.
- Eine Broadway-Show mit tagesaktuellen TKTS-Tickets: Die Schlangen bewegen sich schnell. 50% Rabatt, ganz ohne lange Vorplanung.
- Über die High Line bis zu den Hudson Yards spazieren: Ein Hochpark auf einer alten Bahntrasse entlang der West Side, mit bepflanzten Gärten und Skyline-Blicken. Starte an der Gansevoort Street, ende am Vessel und den Hudson Yards, am besten am späten Vormittag oder bei Sonnenuntergang.
- Live-Jazz im Village erleben: Vergiss den Times Square am Abend und fahr nach Downtown. Smalls oder das Village Vanguard für echte Meister ihres Fachs, Bargeld für den Eintritt mitbringen, früh da sein für einen Platz in diesen intimen Kellerclubs.
Geheimtipps
- Die Roosevelt Island Tram für die Aussicht auf den East River (ein Geheimtipp der Einheimischen).
- Greenwood Cemetery in Brooklyn für einen friedlichen Nachmittagsspaziergang.
- The Met Cloisters, weit im Norden, mittelalterliche Kunst in einem echten Klosterkomplex.
- Russ & Daughters Café für das beste Bagel-mit-Lachs-Erlebnis der Stadt.
Was essen
- Klassisches Plain Slice bei Joe's (Greenwich Village)
- Pastrami on Rye bei Katz's
- Originaler Shake Shack Burger im Madison Square Park
- Bagel mit Räucherlachs bei Russ & Daughters
Unterwegs
Die Subway ist dein bester Freund. Nutze OMNY: einfach dein Smartphone ans Lesegerät halten. Geh zu Fuß durch Manhattan, wenn das Wetter mitspielt. Meide Taxis in Midtown wegen des Verkehrs. Citi Bike eignet sich super für Touren durch Downtown.
Sicherheit
Sehr sicher im touristischen Manhattan und in weiten Teilen von Brooklyn. Spät nachts in der Subway gilt die übliche Wachsamkeit für Großstädte. Das größte Risiko für deine Reise ist ein völlig überladener Zeitplan.
Häufige Fragen
Wie viele Tage braucht man in New York?
Vier Tage für die wichtigsten Highlights, sechs Tage, wenn du ein echtes Gefühl für Brooklyn bekommen möchtest und Zeit für Museen sowie eine Broadway-Show einplanst.
Ist New York für Alleinreisende teuer?
Ja. Hotels starten selbst in der Nebensaison bei etwa $200 pro Nacht. Hostels (HI New York, The Local) senken das auf $60 bis $80. Beim Essen reicht die Spanne von supergünstig bis extrem: vom $2-Pizzastück bis zum $200-Degustationsmenü.
Wann ist die beste Reisezeit für New York?
Ende April bis Anfang Juni und dann wieder September bis Anfang November. Warm genug für Dachterrassen, kühl genug, um den ganzen Tag zu laufen. Meide den August wegen der Schwüle und Januar sowie Februar wegen der eisigen Kälte.
Wo sollte man beim ersten Besuch in New York übernachten?
Midtown West (rund um den Bryant Park) liegt am nächsten an den Ikonen, hat aber wenig Charme. Das West Village oder die Lower East Side bieten die beste Mischung aus Flair, Fußgängerfreundlichkeit und U-Bahn-Anbindung. Williamsburg in Brooklyn ist die günstigere, coolere Alternative, nur 15 Minuten mit dem L-Zug nach Manhattan.
Ist die New Yorker U-Bahn nachts sicher?
Ja, mit normaler Aufmerksamkeit für Großstädte. Wichtige Linien (1/2/3, A/C/E, 4/5/6, L) fahren rund um die Uhr und sind bis 1 Uhr nachts gut frequentiert. Steig nach Mitternacht in den Wagen des Schaffners in der Zugmitte, meide leere Bahnsteige und nutze Citymapper für sichere Verbindungen.
Muss man Broadway-Tickets im Voraus buchen?
Nur für absolute Megahits wie Hamilton, Wicked oder ganz neue Premieren. Für alles andere verkauft der TKTS-Schalter am Times Square ab 11 Uhr Restkarten für denselben Tag mit 30 bis 50% Rabatt, und Ticket-Lotterie-Apps (Today Tix, Broadway Direct) bieten am Morgen der Vorstellung regelmäßig Plätze in den ersten Reihen für $40 an.
Wie bewegt man sich in New York City am besten fort?
Ganz klar mit der Subway. Sie fährt rund um die Uhr und schlägt jeden Stau. Halte einfach eine kontaktlose Karte oder dein Smartphone mit OMNY an die Schranke, ganz ohne Papierticket. Den Rest läufst du zu Fuß, denn Manhattans Schachbrettmuster ist unkompliziert. Taxis hebst du dir am besten für späte Nächte auf.
Muss man in New York Trinkgeld geben?
Ja, es wird erwartet und ist fester Bestandteil der Bezahlung des Personals. Gib 18 bis 20% in Restaurants und Bars, ein bis zwei Dollar pro Getränk und runde in Taxis auf. In vielen Lokalen wirst du mittlerweile direkt am Bildschirm danach gefragt.
Wie lässt sich New York am günstigsten erleben?
Die besten Erlebnisse kosten nichts: die Fahrt mit der Staten Island Ferry an der Freiheitsstatue vorbei, der Central Park, der Spaziergang über die Brooklyn Bridge und Museen mit Pay-What-You-Wish-Zeiten. Wer bei Delis und Food Carts isst, schont das Budget spürbar.
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