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Quito, Ecuador: Reiseführer
Die höchste Hauptstadt der Anden: eine goldverzierte koloniale Altstadt zu Füßen schneebedeckter Vulkane.
- Beste Zeit: Juni bis September (trocken) und Dezember bis Januar
- Tagesbudget: $35 bis $75 USD
- Ideale Reisedauer: 3 bis 4 Tage
Quito liegt auf 2.850 Metern Höhe in einem von Vulkanen umgebenen Tal. Im Zentrum befindet sich die am besten erhaltene koloniale Altstadt Amerikas voller vergoldeter Kirchen und gepflasterter Plätze. Die Stadt ist das ideale Sprungbrett zu den Galápagos-Inseln und ins Amazonasgebiet, lohnt sich aber auch für mehrere Tage als eigenes Ziel. Joy Plus stimmt die Erkundung der Altstadt und die Tagesausflüge perfekt auf die Höhenlage und die typischen Regenfälle am Nachmittag ab.
Viertel
- Centro Histórico: Die UNESCO-geschützte Altstadt mit La Compañía, der Basílica und der Plaza Grande.
- La Mariscal: Der Treffpunkt für Backpacker und Nachtleben mit Cafés und dem Kunsthandwerkermarkt.
- La Floresta: Boho-Flair mit viel Grün, den besten unabhängigen Cafés, Kinos und Restaurants.
- Guápulo: Ein steiles, künstlerisches Viertel am Hang mit fantastischen Ausblicken über das Tal.
- González Suárez: Gehobene Lage auf dem Bergrücken mit Hotels und Panoramablick auf die Stadt.
Was tun
- Spaziergang durch die koloniale Altstadt: Das blattgoldverzierte Innere von La Compañía, die Türme der Basílica und die Plaza Grande entdecken.
- Fahrt mit der Seilbahn TelefériQo: Fahre auf 4.000 Meter Höhe am Pichincha hinauf, um den Blick auf die Vulkane zu genießen; bei gutem Wetter am besten früh starten.
- Mitad del Mundo: Stehe gleichzeitig auf beiden Erdhalbkugeln am Monument und besuche das originelle Intiñan-Museum.
- Aufstieg auf die Basílica: Erklimme die neugotischen Türme für die beste Aussicht über die Dächer der Stadt.
Geheimtipps
- Den Sonnenuntergang über der Stadt vom Hügel El Panecillo aus beobachten (am besten mit dem Taxi anreisen).
- Ein Canelazo (warmes, gewürztes Zuckerrohrgetränk) an einem kühlen Abend genießen.
- Der Samstagsausflug zum Markt von Otavalo für feine Textilien und Kunsthandwerk.
- Café-Hopping in La Floresta abseits der üblichen Touristenpfade.
Was essen
- Locro de papa (cremige Kartoffel-Käse-Suppe)
- Llapingachos (gefüllte Kartoffelpuffer mit Käse)
- Ceviche nach ecuadorianischer Art mit Popcorn serviert
- Frische tropische Fruchtsäfte und ecuadorianische Schokolade
Unterwegs
Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, ist jedoch hügelig und liegt hoch; gehe es daher langsam an. Nutze Uber oder Cabify für längere Strecken und nachts, da dies günstig und sicherer ist als das Heranwinken von Taxis. Der Teleférico und Mitad del Mundo sind nur eine kurze Fahrt entfernt. Für Tagesausflüge nach Otavalo oder zu den Vulkanen buchst du am besten einen Fahrer oder eine geführte Tour.
Sicherheit
Quito erfordert etwas mehr Wachsamkeit im Alltag als andere Hauptstädte: Zeige Wertsachen nicht offen, nutze nachts Uber oder Cabify und meide nach Einbruch der Dunkelheit menschenleere Gegenden. Die Höhe ist meist die größere Herausforderung: Ruhe dich nach der Ankunft aus, trinke viel Wasser und gehe Aktivitäten langsam an. Da es nachmittags oft regnet, sollten Besichtigungen im Freien am Vormittag stattfinden.
Häufige Fragen
Wie viele Tage braucht man in Quito?
Drei bis vier Tage sind ideal: ein bis zwei Tage für die Altstadt, ein Tag für den Äquator und die Seilbahn sowie Zeit für einen Tagesausflug nach Otavalo oder zu einem Vulkan vor der Weiterreise.
Wie geht man am besten mit der Höhenlage in Quito um?
Lasse es nach der Ankunft ruhig angehen, trinke viel Wasser, verzichte am ersten Tag auf Alkohol und laufe bergauf nicht zu schnell. Die meisten Menschen gewöhnen sich innerhalb von ein bis zwei Tagen an die 2.850 Meter Höhe.
Ist Quito sicher für Reisende?
Mit gesunder Vorsicht ist es unproblematisch: Nutze nachts Uber oder Cabify, trage Wertsachen nicht sichtbar bei dir und bleibe nach Einbruch der Dunkelheit in belebten, gut beleuchteten Bereichen.
Wann ist die beste Reisezeit für Quito?
Juni bis September (trockener) und Dezember bis Januar bieten die beste Kombination aus Wetter und Atmosphäre. Die Nebensaison lockt mit günstigeren Preisen und einfacheren Buchungen, während in den Hauptmonaten höhere Unterkunfts- und Wartekosten anstehen; buche für diesen Zeitraum am besten frühzeitig.
Wie viel kostet eine Reise nach Quito?
Rechne mit etwa $35 bis $75 USD pro Person und Tag. Das deckt ein Zimmer im mittleren Preissegment, lokale Transporte, zwei bis drei Mahlzeiten auswärts und einen Eintritt ab. Mit Hostels, Märkten und kostenlosen Stadtführungen geht es günstiger, mit Boutique-Hotels und privaten Guides deutlich teurer.
Wie viel kostet eine Soloreise nach Quito?
Plane als Alleinreisender etwa $35-$75 USD pro Tag in Quito ein. Das deckt ein Hostelbett oder ein einfaches Zimmer, lokales Essen, Nahverkehr und ein paar bezahlte Sehenswürdigkeiten ab. Gehobener Komfort mit Einzelzimmer, Restaurantbesuchen und Ausflügen liegt etwa beim Doppelten, während extrem sparsame Reisende mit Straßenküchen und Selbstverpflegung noch darunter bleiben können.
Wie bewegt man sich in Quito am besten fort?
Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, ist jedoch hügelig und liegt hoch; gehe es daher langsam an. Nutze Uber oder Cabify für längere Strecken und nachts, da dies günstig und sicherer ist als das Heranwinken von Taxis. Der Teleférico und Mitad del Mundo sind nur eine kurze Fahrt entfernt. Für Tagesausflüge nach Otavalo oder zu den Vulkanen buchst du am besten einen Fahrer oder eine geführte Tour.
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